Stellungnahmen zu Leverkusener Vorgängen

1. Ausscheiden des Leiters der Bayer-Kulturabteilung eröffnet neue Chancen für eine intensivere  Zusammenarbeit zwischen Stadt Leverkusen und Bayer!

Als Beispiel kann die Sparte „Moderner Tanz“ angeführt werden. Hier sind sowohl Bayer als auch die Stadt im Geschäft. Eine Zusammenarbeit könnte Leverkusen zu einer Hochburg im Bereich des „Modernen Tanzes“ machen. Nicht zu übersehen ist das große Publikumsinteresse, wenn Tanzkompanien in Leverkusen gastieren. „Bayer ist ein „Global-Player“ im Kulturbereich.  Aber auch die städtische Kulturabteilung bemüht sich trotz knapper Kassen ein einigermaßen attraktives Kulturprogramm auf die Beine zu stellen. Von einer Synergie würden alle Beteiligten profitieren“, so die Einschätzung von Ratsmitglied Friedrich Busch.

Nach Auffassung der FDP-Ratsgruppe sollte von der Stadt Leverkusen die Chance genutzt werden, eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den beiden Kulturabteilungen von Stadt und Bayer anzustreben.

2. OB Buchhorn vom Glück verlassen: Die Stadt hat innerhalb kürzester Zeit zwei Prozesse verloren!

Was ist geschehen:  Keine guten Nachrichten für einen Oberbürgermeister, der im kommenden Jahr gerne wiedergewählt werden würde.

 

Am Montag (09.12.14) wird bekannt, dass die Stadt mit einer Klage vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster zusammen mit 10 weiteren kreisfreien Städten und 3 Kreisen gescheitert ist. Hierbei ging es um einen Kostenausgleich für vom Bund verlangte Personalaufstockungen im Bereich der Jugendhilfe.

Im Oktober 2014 ist die Stadt Leverkusen zusammen mit 15 Landkreisen vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Die Stadt wollte den Status „Optionskommune“ erhalten, um so in Eigenregie Hartz IV-Bezieher alleine betreuen zu können. Die TAZ titelt ihren Pressebericht süffisant mit der Überschrift „Leverkusen verliert mal wieder“.

Schätzen die Juristen der Stadt Leverkusen die Gewinnchancen bei Prozessen realistisch ein? Die Frage darf berechtigt vom Normalbürger dieser Stadt gestellt werden, wenn über verlorene Prozesse in den Lokalmedien berichtet wird.